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ÖRK - ökum. Fürbittkalender  

Diese Woche beten wir für

   

Tagesimpuls Magnificat  

   

KKD Zusammensetzung

Eckdaten unserer Kirche / Verbreitung / Mitglieder

Liturgie und Gottesdienste

Die KKD verwendet eine eigene Liturgie, die zum Einen der katholischen (und evangelischen) im Grunde sehr ähnlich ist, andererseits aber auch einige orthodoxe (bzw. alte iroschottische) Bestandteile enthält.
Im ökumenischen Kontext gilt die Lima-Liturgie. Anerkannt im Zeichen der Ökumene sind ebenso evangelische, als auch katholische oder außerordentliche Formen.
Gottesdienste teilen sich ein in: Andachten, Wortgottesdienste, Wortgottesdienste mit Kommunionspendung und natürlich Messen. Sie finden in kleinen Hauskapellen (Räumen), gemieteten Kirchen oder ggf. unter freiem Himmel statt.

Konfession

Die KKD ist aus der Tradition herrührend eine (alt-)katholisch geprägte Kirche. Sie ist aber in Bezug auf einige, eigen ausgelegte Dogmen und Beschlüsse auch zu großen Teilen reformatorisch geprägt:

  • Sie unterstützt die Ökumene und bekennt sich dazu, ist daher offen für Verbindungen und Konkordate auch mit anderen christlichen Kirchen (z.B. Orthodoxe, katholische, Evangelische, Unabhängig-Katholische, freikirchliche usw. ), sofern diese sich auch zur Ökumene bekennen und diese fördern.
  • Sie bekennt sich zum apostolischen, nicänischen (großen), athanasischen und ggf. auch in Kurzform altrömischen Glaubensbekenntnis.
  • Sie bekennt sich zu den 7 alten Sakramenten der Kirche: Taufe, Firmung (Myronsalbung/Konfirmation), Eucharistie (Abendmahl), Beichte, Krankensalbung, Ehe und Weihesakrament. Diese werden aus nach den Richtlinien des Rituale Romanum durchgeführt und sind nach unserem (bzw. altkatholischen) Verständnis als gültig anzusehen.
  • Sie bekennt sich zu den 4 kleinen Weihen (Ostiarier, Lektor, Exorzist, Akolyth), dem Subdiakon als Übergang zu den großen Weihen und den 3 großen Weihen als Diakon, Priester und Bischof (Klerus)
  • Sie bekennt sich zur apostolischen Sukzession aus verschiedenen Linien, prominente Linien sind hierbei die Thuc Linie, sowie Mathew, Vilatte, Maas, Lee u.a. (siehe Sukzession)

Internet, Web- und Medientechnik, Publikationen, Information

Die KKD bemüht sich, mit ihren ordentlichen, fördernden und Gemeindemitgliedern, sowie Interessenten und anderen Kirchen um Austausch und Teilhabe

  • Die KKD ist keine Internetnetkirche, wohl aber gut im Internet und Socialnetworks vertreten. Sie benutzt es zur Kontaktaufnahme, Austausch, Information, Bildung und Archivierung
  • Sie benutzt (auch in Sitzungen) neue Medienkanäle wie Skype, FB, Whatsapp etc. zwecks Überbrückung der Entfernungen zwischen Gemeinden und Mitgliedern. Auch ein Forum ist vorhanden!
  • Sie stellt Informationsmaterial über die Kirche, ihre Inhalte und Liturgie (ggf. nach Registrierung) JEDERMANN kostenlos zur Verfügung.
  • Sie veröffentlicht Einladungen (zu Sitzungen), deren Beschlüsse, wichtige Neuigkeiten und Themen, auch die Historie/Bibelforschung und Kirchenrecht betreffend
  • Sie bildet im Internet fort und Kleriker und Gemeindemitglieder (intern) aus. Eigenes Schulungsmaterial und auch Schulungsquellen werden kostenlos ohne jede Gewinnabsicht an Interessierte gegeben.
  • Sie unterhält einen Webserver um diesen vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden, jener wird aus eigenen Mitteln finanziert.

Mitgliederzahlen unserer Kirche (KKD)

Deutschland

Da sich Anfang des Jahres durch Änderungen in der Struktur und im Mitgliederverband mehrere Wechsel vollzogen, ist eine aktuelle Zählung nicht einfach. Bisherige vorliegende Kennzahlen die fortlaufend aktualisiert werden sind:

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  • 9 Ordentliche Mitglieder (aktive Mitglieder des Klerus)
  • 4 Ehrenmitglieder
  • 24 aktive Fördermitglieder
  • 21 passive Fördermitglieder / "Gemeindemitglieder"
  • 192 Gäste/Interessenten/sonstige Gemeindemitglieder

Insgesamt 250 zur Gemeinde zählende Mitglieder in Deutschland / eingeschl. Mitglieder unierter Kirchen

Stand: 12. April 2019

Weltweit

Da wir auf die Zählung unserer verbundenen Kirchen oder deren Meldung aus dem Ausland angewiesen sind, können wir auch nur deren Zahlen -ohne Gewähr auf Richtigkeit- hier vorlegen:

  • ca. 60-100 (Gemeinde-)Mitglieder auf verschiedenen Kontinenten.

 

Verbreitung der keltischen Kirche / des keltischen Christentums allgemein (weltweit)

Regional und als Zusammenfassung gesehen hatte die Keltische Kirche und ihre Wandermönche einen wesentlichen Anteil an der Missionierung Frankreichs und Deutschlands seit dem 6. Jahrhundert. Beispiele hierfür sind die Heiligen Columban der Jüngere in Frankreich, Pirmin in Süddeutschland sowie Marinus und Anian in Bayern. 

Heutige Verbreitung der keltischen Kirche(n):

  • Irland Irland icon pd
  • Schottland scotland icon pd
  • England und Wales
  • Deutschland

In Übersee, Partnerkirchen und Missionen

  • USA
  • Kanada
  • Mexiko
  • Brasilien
  • Ukraine
  • Uganda
  • Liberia
  • Australien

keltWorld

Die Verbreitung der Gemeinden in Deutschland finden sie unter Jurisdiktionsgebiete untder dem Menüpunkt "Gemeinden".

Gute Möglichkeiten für nähere Kontakte haben sie im Großraum Hannover, im Ruhrgebiet, sowie im Rhein-Maingebiet oder um Stuttgart herum. Im restlichen Bundesgebiet befinden wir uns noch im Aufbau: Wir sind für ihre Mithilfe dankbar, noch können sie an der Erweiterung der Kirche und ihrer Gemeinden von Anfang an beteiligt sein und mitwirken!

Ehemalige Verbreitung der keltischen Kirche

  • Irland und umgebende Inseln487px-Samuel and maybe Richard Rayner at maybe Lindisfarne
  • Großbrittanien und umgebende Inseln
  • Island und Faroerinseln
  • Niederlande
  • Belgien
  • Luxemburg
  • Frankreich
  • Schweiz
  • Österreich
  • Italien
  • Gallizien (Spanien)

Einige bekannte Städte in Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien sind: Lumieges, Peronne, Laon, Auxerne, Luxeuil, Lüttich, Mainz, Echternach, Köln, Trier, Fulda, Amöneburg, Büraburg, Würzburg, Regensburg, Rheinau, Reichenau, Salzburg, Wien, St. Gallen Bobbio, Friesolo und Lucca. 

Mehr geschichtliche Informationen hierzu finden sie in Wikipedia, in unserem Menü unter Historie, Geschichte der KKD und unseren Lexikon.  Beachten sie bitte auch das obige Menü.

Weiterlesen? Ihnen stehen noch weitere Punkte zur Auswahl (bitte untenstehend anklicken)

 

 

 

 

 

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Unsere Lehren

Die keltische Kirche in Deutschland vertritt folgende Lehren:

  • Sie erkennt die 7 ökumenischen Konzile allgemein an.
  • Sie erkennt folgende Glaubensbekenntnisse an: Das Nicänische, das Nicänokonstantipolitanische, das Apostolische und das Altrömische, sowie auch das Athanasische..
  • Sie erkennt die meisten katholischen Dogmen und Wahrheiten an, zumindest mindestens in der auch von den Altkatholiken / evangelischen Kirche anerkannten Form und Weise.
  • Sie begrüsst die Beschlüsse des 2. Vatikanum und ist pro römisch-katholisch eingestellt. D.h. Lehrmeinungen und Wahrheiten werden -ebenso wie der CIC- zur Überprüfung und Bewertung der eigenen Codizes und Liturgie verwendet. Die Keltische Kirche ist und war in ihren Kernländern (Schottland/Irland) nie gegen die römische Kirche, sie sieht sich als Teil der einen (lateinischen) Weltkirche mit eigener Bestimmung.
  • Sie verwendet und respektiert alle 7 Sakramente der römisch katholischen Kirche, insbesondere teilt sie das Abendmahlverständnis und die Taufe und die dazugehörigen Riten.
  • Ökumenisch erkennt sie auch evangelische / episkopale / andere christliche Kirchen an und möchte in der ACK lokal mitwirken. Sie unterstützt ebenso den ÖRK!
  • Sie erkennt den Papst als Oberhaupt der Weltkirche an, respektiert dessen Vorsitz und Primat darüber und berücksichtigt Beschlüsse in ihren Vorschriften, verfügt aber über eine eigene Jurisdiktion.
  • Sie kennt in begründeten Ausnahmefällen die kirchliche Scheidung/Trennung/Ungültigkeit (siehe auch CIC), die Frauenordination, die Zulassung Geschiedener zur Eucharistie, Einbindung Gleichgeschlechtlicher,bemüht sich aber dennoch um eine traditionelle Haltung zur Ehe, Verhütung und menschlichen Miteinander. Im Zweifel zählt für sie das Liebesgebot des Herrn.
  • Sie vertritt die apostolische Sukzession nach den Maßstäben, die auch die Altkatholische Kirche anlegt und ist in Besitz verschiedener, nach altkatholischen Maßstäben auch gültiger Weihelinien (Thuc, McDermot etc).
  • Ihre Weihen sind nach dem römischen Pontifikale / Rituale Romanum, ihre Priester sind in Besitz gültiger Sukzessionen und haben ihrerseits einen Abschluss einer Bibel-, Ordensschule oder eines theologischen Institutes.
  • Ihre Liturgie und Codex, sowie die Satzung ist offen gelegt, wurde abgestimmt und die Kirche an sich ist in Schottland und Deutschland als gemeinnützig eingetragen.

Unsere Ziele120px-Lindisfarne StJohn Knot2 3.svg

Die keltische Kirche in Deutschland sieht sich selbst als ökumenisches Verbindungsglied und möchte die katholische Kirche, sowie freikatholische Gruppen oder Einzelpersonen wieder an die eine, heilige, apostolische und katholische Kirche annähern und bei Vorliegen dementsprechender neuer Umstände wieder eingliedern..

Unsere Ziele sind im Einzelnen:

  • Einrichten von religiösen Zentren (Kapellen u. Kirchen), in denen Studium und Praxis ermöglicht werden.
  • Einrichtung und Unterhaltung von virtuellen Informationsseiten und von Treffpunkten
  • Neben Studium und Praxis auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der iroschottisch christlichen Religion und Geschichte
  • Durchführung religiöser Veranstaltungen (d.h. Messen, aber auch Infoveranstaltungen, Missionen)
  • Erforschung, Pflege, Übersetzung und Publikation der alten keltischen, germanischen und christlichen Literatur, der Religion, der Geschichte sowie der Sprachen, in denen diese niedergeschrieben sind.
  • Förderung der Erforschung, Bewahrung und Pflege alten kirchlichen Brauchtums der hiesigen iroschottisch beeinflussten Kirchentraditionen (und damit der katholischen Kirche allgemein!).
  • Unterstützung Notleidender und Betreuung Hilfsbedürftiger, Sterbebegleitung und Seelsorge.
  • Förderung der iroschottisch christlichen Gruppen, sowie christlichen Priestern und Priesterinnen im In- und Ausland.
  • Pflege des Dialogs mit anderen religiösen Institutionen und Gruppen, sowie Öffentlichkeitsarbeit.
  • Förderung des Humanismus, der Jugend und der Gleichberechtigung von Mann und Frau.
  • Unterstützung des Umweltschutzes, sowie aktive Mitarbeit bei Umweltschutzmaßnahmen
  • Errichtung und Unterstützung der christlichen Kirche, die sich selbst als Teil der einen heiligen, katholischen und apostolischen Kirche Jesu Christi sieht.
  • Ablehnung und Abbau von Rassismus, Nationalismus sowie von religiösen und politischen Extremismus und Förderung der Völkerverständigung.

Natürlich ist dies nur ein Teil der Ziele, die aber unsere Arbeit recht gut beschreibt. Sie ist so vielfältig und seriös wie die Arbeit der hiesigen Amtskirchen. Unsere Kirche unterhält sich zudem allein von Spenden und (sehr moderaten) Mitgliederbeiträgen.

Unsere Visionen

Die Kinder sind unsere Zukunft. Dieser Satz begleitete stets unsere Priester und sie begleiten auch die Gründungsväter. Wo soll und muss sich Kirche anpassen, welche Änderungen sind zeitgemäß und wo kann sich die Kirche -trotz aller Bemühungen- nicht aus der gewachsenen Tradition herausreden.

In der heutigen Zeit muß sich jede Kirche auch die Frage nach neuen, wohl auch zeitgemäßen Anpassungen stellen, ohne die eigene Identität zu verlieren. Wir leiten diese aus den zum Teil sehr alten Inhalten unserer Texte und Liturgie ab, sowie auch den Ansichten und Gebeten die in das Frühchristentum zurückreichen.
Wir verschliessen uns dennoch nicht gänzlich Neuerungen und auch nicht vermeindlichen Fragen der Moderne wie die sog. Frauenordination und die Gleichberechtigung und Mitwirkung von Randgruppen im Allgemeinen. So findet man bei uns vieles, was z.B. in der röm. kath. Kirche (noch nicht oder nicht mehr) üblich ist,aber auch Dinge, die die reformatischen Kirchen im Gegensatz zu uns als üblich bezeichnen und wir strikt ablehnen. Wir können nicht immer und in jedem Fall diesen "modernen" Ansätzen folgen, weil wir in unserer alten Tradition und der Geschichte unserer Vergangenheit, sowie auch den Grundsätzen der katholischen Kirche verpflichtet fühlen und auch der Zeitgeist nicht alle Mittel heiligt.
Für die Christen der Gegenwart bedeutet unserer Meinung nach die Rückbesinnung auf diese alte keltische Kirche mit ihrer positiven Sicht der Schöpfung Gottes in Gemeinschaft aller Gläubigen, ihren einfacheren Regeln, ihrem eher vergebenden Charakter eine gute Perspektive für die Zukunft, das eigene Leben durch gutes, mitfühlendes Handeln und ein gottgefälliges Leben positiv zu beeinflussen und im Nachfolgen von Jesus Christus erlöst zu werden.

Wir als Kirche mögen uns neue Regeln schaffen, oder auch der Kirchentradition folgen, dennoch fügen wir der Heiligen Schrift mit unseren Auslegungen dadurch nichts hinzu und lassen auch nichts davin weg.
Zum Thema heilige Schrift und schriftliche Lehren sei gesagt, das wir biblisch fundierten Glaubenslehren weitgehend folgen, obwohl wir uns auch modernen, sinnvollen Änderungen und Auslegungen auch nicht verschliessen möchten.

Wir sehen es mit all diesen Maßnahmen als wichtig an, einen lebendigen Glauben in Tradition erhalten zu können und dabei wichtiger Teil der Ökumene zu sein, ohne die Pfade der einen Kirche wirklich zu verlassen . Wir glauben darüber hinaus ebenfalls, dass bestimmte Dinge auch in der Kirche Christi und deren verschiedensten Konfessionen ein Mysterium bleiben und dass wir nicht fähig sind, alles vollständig zu verstehen, sondern uns trennende Dinge als Bereicherung und Erweiterung unseres Glaubens in geschwisterlichem Verständnis begreifen sollten.

Visionäres findet man auch unter unsren FAQ, aber auch in dem Punkt Satzung, Codex, Dekrete etc.. Wichtig ist uns auch die Mitbestimmung des Weges über unsere Konvente / Mitgliedversammlungen. Entnehmen sie Termine unter "Aktuelles bzw. News", dem Forum oder dem Terminkalender.

Weiterlesen? Zur Verbreitung der keltischen Kirche hier klicken!

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pheron freeware by 1998 & 1999 Joelle MillerUnterschiede gegenüber den großen Kirchen?

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Die Keltische Kirche in Deutschland (Celtic Church in Germany) sieht sich als einen Teil der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.
Sie steht in vielerlei der römisch katholischen Kirche sehr nahe, vertritt fast alle ihrer Glaubensauffassungen und bemüht sich um eine Zusammenarbeit in allen Dingen, ist aber dennoch von ihr unabhängig und derzeit nicht in Union mit dieser, sondern in dieser Form in Deutschland eigenständig.

Ihre Vertreter hatten in Antike und Mittelater einen maßgeblichen Einfluss auf die lateinische, frühe Kirche des Westens, z.B. auf den Codex Iuris Canonis der katholischen Kirche, und verstanden sich durchaus auch als Mitglied der einen Kirche Jesu Christi, selbst wenn sich gewisse Unterschiede in Liturgie und vor allen Dingen in der Beziehung zwischen Gemeinde und Priester bis heute in den inselkeltischen Ländern hielten (vgl. Ian Bradley Der keltische Weg). Ungeachtet dessen besitzt diese Teilkirche ihre eigene Tradition und liebgewordenen Eigenarten die wir ihnen wie nachfolgend kurz aufzählen und schildern möchten.

Diese Dinge prägen die keltische Kirche bis auf den heutigen Tag:

  • Die bis zu 20 Meter hohen und mit biblischen Szenen und keltischen Flecht- und Knotenmustern verzierten keltischen Hochkreuze. Die Besonderheit dieser Kreuze ist der Ring um vertikalen und horizontalen Balken. Dieser wird von einigen Wissenschaftlern zuweilen als Überbleibsel der heidnischen Verehrung als Symbol für das Sonnrad gedeutet werden, nach christlicher Schilderung und laut St. Columban stellt er den Kreis des Lebens um das Kreuz in einer harmonischen Verbindung dar. Laut dem Book of Mulling wurden bei Klöstern ein Hochkreuz (vormals Menhire) in allen Himmelsrichtungen platziert, um es als heiligen Bezirk zu kennzeichnen (siehe u.a. Bettina Brand-Förster, Das Irische Hochkreuz. Ursprung, Entwicklung, Gestalt, Frankfurt, 1980).

  • Eine beachtliche Kultur, deren Buchkunst und enthaltene Verzierungen auch heute noch durch Knotenmuster fasziniert und auf Schmuckstücken gerne abgebildet wird. Einige von diesen Mustern und Symbolen  -allen voran die Triskelle, Kreuzknoten und Ringkreuze- finden sich auch ausserhalb der brittischen Inseln als Zeichen der keltischen Kirchen und des Keltentums, sie zählen zu den Schätzen in vielen Klöstern und Kirchen.
  • Das römischen Diözesanprinzip war unbekannt, es galten die Gebiete der Klöster - und deren Gründungsheilige (Abtbischöfe) bildeten die Zentren der Kirche. Die keltische Kirche ist also streng genommen eine Konförderation von Mönchsgemeinschaften. Diese Struktur wurde dem röm. kath. Vorbild angeglichen.
  • Die Pereginatio, das "Leben in der Fremde". Keltische Mönche und Bischöfe missionierten als Wanderbischöfe, als sog. Episcopi Vagantes, weitab ihrer Heimat. Es war in drei Formen üblich (heute ist es optional):

    • Als grüne Peregrination in einsamen Einsiedeleien aus Liebe und Ehrfrucht zur Natur, da alles das Werk Gottes, des Allmächtigen ist: Gott möchte, dass wir uns an seinem Werken erfreuen um sich seiner zu erinnern und ihn loben zu können,sich seinen eingeborenen Sohn Jesus zuzuwenden und vom heiligen Geist erfüllt zu werden. Man kann Ihnen deshalb gerade in der kontemplativen Einsamkreit, in Klausur und ohne Störung sehr nahe sein. 

    • inmitten weitenfernter friedlicher Gemeinden und Orten als Wanderpriester gemäß dem "weissen Peregrinatio", nach Niederlassung entspricht dies dem heutigen Klosterleben, wie wir es u.a. aus Iona, St. Gallen oder Bobbio kennen. 

    • In der dritten Form reisten sie z.B. damals zu den von kriegerischen Pikten (keltischer Stamm) bewohnten Hebriden im Norden Schottlands im Namen des "roten Peregrinatio", der Reise in gefährliche Gebiete und in Kriege.
  • Die Gastfreundlichkeit und Hilfe für Bedürftige und Arme, Wanderpriester und Episcopes Vagantes.

  • Die hohe Treue zur einen Kirche Christi. Die heute wie damals -etwas distanzierte- Treue zum Papst entspringt aus dieser wiederbelebten Tradition und Problematik heraus, und gleicht dem Verständnis der orthodoxen und altorientalischen Kirchen:Er wird als Primus inter Pares und als Oberhaupt der katholischen Weltkirche angesehen. Er besitzt heutzutage ausser einer Ehrenstellung und natürlich der Berücksichtigung seiner Entscheidungen keine praktische Handlungsbefugnis über die nun in ihrer Jurisdiktion autonome, keltische Kirche in Deutschland. Die keltische Kirche in Deutschland sieht sich heute also als katholische, in ihrer Jurisdiktion zwar selbst verantwortliche, aber mit der römisch katholischen Kirche aus geschichtlicher Grundlage zumindest in verschiedenen Riten und der Historie in (aus ihrer Sicht) als in Teilunion stehende Kirche.

  • Das Osterfest wurde beim Konzil von Arles 314 n.Chr. am Passahfest bestimmt, die keltische Kirche hielt auch nach dem Konzil von Nicäa 325 n.Chr. daran fest, obwohl dort nach Willen Roms die heutige Berechnung eingeführt wurde und sich die keltische Kirche später fügte.Die keltischen Priester feierten Ostern ca. zwei Wochen nach der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche ("quarta decima luna post Aequinoctium vernale" d.h. 14 Tage danach, einige auch 16 Tage danach). Heutzutage wurde das Osterfest angeglichen.

  • Es wurde die Erwachsenentaufe mit Übergiessen von Wasser mit einer Muschel mit anschliessender Myrhonsalbung und legen eines Salzstücks auf die Zunge zu Ostern praktiziert. Ein Brief von Papst Zacharias an St. Bonifatius aus dem Jahr 748 belegte, das bei einer Synode in Brittanien die Taufpraxis kritisiert wurde. Die ursprünglichen Taufen der keltischen Kirche geschahen im Altertum vermutlich mit einmaligen Untertauchen (Siehe deshalb "Poenitentiale Theodori" Lib. II, Kapitel III, 13 und in Kapitel IX) und waren der Form halber ähnlich wie die (von Rom erlaubte) spanische. Diese Taufweise änderte sich jedoch zur allgemein Üblichen, trinitarischen Taufe. Selbst die frühen keltischen Mönche wurden deshalb später nachgetauft.

  • Die Gebetsbücher waren größtenteils in der Volkssprache, die Liturgie enthielt 3 Lesungen (nicht 4 wie in der Römischen) und die Predigt schloß sich meist direkt an. Diese Form gilt optional bis heute.

  • Die offene Beichtpraxis und das Sündenbekenntnis wurde bevorzugt, die private Bußhandhabung lag in den Klöstern bei einem Beichtvater (gäl. Anam Cara oder Seelenfreund), sie war auf Wiedergutmachung und Buße ausgerichtet ("Keiner muß, alle dürfen, einige sollten") und ihr lag keine Heilshandlung zu Grunde (siehe Brush/Jack Edmund „Gotteserkenntnis und Selbsterkenntnis“, Mohr 1997, S.26f). Diese Praxis der Versöhnung fand weithin Einzug in den allgemeinen Beichtpraktiken der westlichen Kirche.  

  • Die Fastenzeit beginnt in manchen Riten am Rosenmontag, beim gallikanischen Ritus am Aschermittwoch. Die heutige Bußpraxis wurde von der römischen Art übernommen.

  • Keltische Priester werden nicht aus Karrieregründen in ein Amt geweiht, sondern im Auftrag Gottes. Deshalb ist ihnen auch die Annahme von Geld für religiöse Dienste streng untersagt, es gab auch in der keltischen Kirche keinen Ablasshandel - der Ablass kam erst nach und mit der Migration in die römische Kirche auf. Der Ablass ist heutzutage optional und keine Pflicht, er wird aber durchaus von uns empfohlen.

  • Gilda beschreibt in seinen Schriften, wie in St. Adamnan zwei Altäre üblich waren: Ein himmlischer auf der Ostseite und einer wohl auf der Vorderseite (als irdischer bzw. Jerusalemaltar). Dies ist heute optional, es darf u.a. auch jener in der Sakristei oder in Seitenflügeln genutzt werden.

  • Die frühe Kirche stellte die Realpräsenz Christi in den eucharistischen Gaben nicht in Frage, allerdings kannte sie nicht direkt die Transsubstantion, sondern die Wandlung in einen mystischen Körper Christi, welches wie schon Paulus betonte die ganze Kirche repräsentiert. Man nahm die Kommunion in beiderlei Gestalt sonntäglich stehend ein, manchmal auch mit Intinktio (Eintauchen der Hostie). Heute gilt die Transsubstantionslehre, die Kommunion orientiert sich an obigen Formen, optional ist auch die tridentinische Form zugelassen.

  • Keltische Priester waren verheiratet: In St. Patricks "Confessio" steht, das er ein Sohn eines Diacons war, der Enkel eines Priesters, es gab Abtbischöfe und sogar eine Abtbischöfin nebst Diakoninnen. Dies ist auch heute so erlaubt, alternativ wird auch das zölibatäre Leben hochgeschätzt..

  • Das apostolische Glaubensbekenntnis war ursprünglich ohne das Fili. Heutzutage gilt die übliche Form.

  • Die keltische Kirche fördert zwei verschiedene Tonsuren. Die übliche Hinterhaupttonsur oder die traditionelle Vorderkopftonsur, bei der der Vorderkopf bis in Höhe der Ohren rasiert wird (ihnen vielleicht von den Bene Geserit aus dem Film "Dune" bekannt). Diese Tonsur gilt bis heute, bevorzugt bei höheren Mönchen - alternativ ist aber auch die Hinterhaupttonsur zugelassen. Als Kleriker ist eine der beiden Formen Pflicht.

  • Die Gleichstellung der Frauen war ohnehin in Schottland und Irland im alten Recht (Brehons) verankert, so das auch die keltische Kirche z.B. mit St. Brigid von Kildare eine der ersten Äbtissinnen -der Sage von einem Bischof nach versehentlich- zur Bischöfin weihte. Aus der Bibel und alten Schriften sind auch ähnliche Stellen der Frauen in leitenden Postitionen bekannt. Heutzutage gibt es -analog zum Vorbild- auch die Frauenordination nach altkatholischem Vorbild in der keltischen Kirche, allerdings mit der Einschränkung und Auflage, das jene Ordination stets nur für Ordensfrauen erlaubt ist und vorgenommen werden kann. Üblicherweise wird die Ordination auch nur von Frau zu Frau weitergegeben. Es ist ncht möglich, das z.B. eine Frau einen Mann innerhalb der KKD ordiniert.

    Mehr Informationen und Details zu den Unterschieden zu anderen Kirchen finden sich im Lexikon!

Die vorgenannten Punkte rücken die KKD in das weithin bekannte römisch und altkatholische, sowie zu Teilen auch  ökumenische Verständnis der einen Kirche Christi. In den anderen Punkten besitzt die keltische Kirche vom Grundsatz her eine sehr konservative, katholische Einstellung.

Weiterlesen? Zu den Visionen der keltischen Kirche hier klicken!

 

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cmaddog freeware by rowans conjure.comDie Verwaltung der KKD

Die Keltische Kirche in Deutschland ist in Deutschland als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamm organisiert, dort sitzt die Verwaltung des Vereins, dort oder bei Freizeiten wie z.B. in Münzenberg finden viele Konvente und Treffen statt. Da wir ein kleiner Verein sind und zudem viele unserer Aufgaben kosten- und zeitsparend bündeln müssen, sind auch das Archiv und andere Dinge dort sehr platzsparend und praktisch untergebracht. Die IT ist hingegen bei einem Webserverbetreiber professionell ausgelagert

Am Sitz der wichtigsten Gemeinden finden sich die Bischöfe, Äbte, Pastoren, Vikare, Diakone und Administratoren der keltischen Kirche und der unabhängig-katholischen Kirche, mit der sie eine Gemeinschaft bildet. Die Kirche selbst wird durch diese Sitze gelenkt und gesteuert, das sog. Bischofskollegium und die Leitung , ähnlich wie die alte keltische Kirche.
Nähere Informationen entnehmen sie bitte im Menüpunkt über Satzung und Codex. Die Anschrift, Vereinsregisternummer und Informationen über die Gemeinnützigkeit erfahren untenstehend auf jeder Seite unter Impressum.

 

Die Struktur des Klerus und der Laien

whatsapp image 2018 08 26 at 23.03.4626Die keltische Kirche in Deutschland als solche bezeichnet sich bewusst als apostolisch und keltisch-katholisch. Sie orientiert sich aus ihrer tradition heraus auch an der Struktur, den Vorschriften und der Liturgie der römisch-katholischen Kirche, mit der sie das Sakramentenverständnis und Dogmen bis auf wenige Einschränkungen teilt, diese entsprechen dem altkatholischen Verständnis. Mit den evangelischen Kirchen verbindet sie der Willen zur Ökumene und Zusammenarbeit für eine gemeinsame Kirche Christi.Die Kirchenstruktur besteht aus der Gemeinde, den Laien im Dienst, dem Klerus und den Fraternitäten und Gemeinschaften.Dazu gezählt wird die schottische Mutterkirche, die Celtic Church in Scotland und die durch Interkommunion angeschlossenen Kirchen, Gruppen und Gemeinden wie z.B. die ACC und IECCCC

Als Gemeinde zählen alle als solche bei uns registrierten Mitglieder, jene Kinder, Partner bzw. Ehepartner und registrierten Freunde, sofern sie dieser Zuordnung nicht wiedersprechen. Wir haben mehrere Gemeinden in Deutschland, siehe Gemeinden

Als Laien im Dienst zählen alle Messdiener, Seminaristen und Ministranten usw. in den unteren Weihen. Ebenso werden Frateres d.h. Brüder und Schwestern die als Obladen in den religiösen Gemeinschaften und Fraternitäten dienen dazu gezählt, lesen sie auch Gemeinde gründen

Als Klerus zählen alle Bischöfe, Priester und Diakone,  Äbte und Priore, ferner auch die Ordensbrüder und -schwestern usw.  siehe auch apostolische Sukzession

Gebetsräume, Orte, Kirchen2dogdn freeware by by 1998 & 1999 Joelle Miller

Da die keltische Kirche hierzulande noch eine kleine Kirche ist, werden die Gottesdienste hauptsächlich in Gebetsräumen bei den Mitgliedern (in einer sog. Hauskirche) abgehalten, oder gelegentlich in Kapellen, angemieteten Kirchräumen oder -bei Andachten- auch auf und an öffentlichen Plätzen. Näheres lesen sie bitte unter Hauskirchen und weiteres lesen sie in unsren FAQ nach.

Zusammenarbeit und Verbindungen

Die Keltisch-Apostolische Kirche und die orthodoxe keltisch germanische Kirche waren Gründungsmitglieder des Ökumenischen Rats der Keltischen Kirchen in Deutschland (jetzt IECCCC) und sind im Oktober 2011 zur Keltischen Kirche in Deutschland e.V. (englisch CCIG) fusioniert.

Mit vielen Kirchen im Ausland und einigen auch im Inland haben wir Konkordate und Angebote für die Interkommunion - natürlich haben sie auch die Erlaubnis in Deutschland und Weltweit unsererseits einen katholischen oder evangelischen Gottesdienst mit Kommunion zu besuchen, denn da wo sich zwei oder drei Menschen zur Ehre Christi treffen, da ist der Herr selbst.

Finanzierung

xknot7Finanziert wird die Kirche als gemeinnütziger eingetragener Verein ausschliesslich über Mitgliedsbeiträge über Spenden, die übrigens stets für das Webangebot, dringend benötigte Geräte und den weiteren Ausbau der Kirche verwendet werden.  Die Kleidung, die sie auf den verschiedenen Bildern sehen, sowie auch die meisten liturgischen Geräte und Ausstattung werden von den Priestern von ihrem privaten Einkommen und Ersparten bezahlt. Dies wird -genauso wie ihres- in ganz normalen Berufen verdient.  Mehr über den Klerus lesen sie im Satzung und Codex oder im Lexikon.

Eintragungen und Anerkennungen

Die keltische Kirche ist im Vereinsregister Hamm unter VR 1959 eingetragen. Diese darf Spendenbescheinigungen ausstellen.

Weitere Projekte

ieccccWir befürworten die Erklärung des Weltethoseccc aller Religionen.

Wir sind Gründer des
des Celticchurch.net. Dies ist der Nachfolger des Ökumenischen Rates der keltischen Kirchen und soll eine internationale Seite zum Auflisten verschiedener Kirchen, '
die in der keltischen Tradition stehen, sein

Die keltische Kirche in Deutschland / Celtic Church in Germany ist jederzeit zur Interkommunion mit anderen, passenden christlichen Kirchen bereit, das betreffende Concordat finden sie unter Über uns / Interkommunion

 

Weiterlesen? Zu den Eigenarten der keltischen Kirche hier klicken!

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Kaiserstraße 3
34593 Niederbeißheim

Tel: 01713819308

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Sa: 10:00-12:00
so: nur nach Absprache

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